Vita

Ist ne lange Geschichte geworden und natürlich unvollendet. Denn es geschieht immer wieder was neues, aus dem ich lernen kann.

Vita - wie alles begann, bzw. eigentlich hatte ich ein Dressurpferd zum Reiten gekauft

2007: Da war noch alles in Ordnung
2007: Da war noch alles in Ordnung

 
1997: Amateurreitlehrerin FN (Trainer A), selbständige Reitausbilderin

2006 bis heute: Natural Horsemanship, Parelli System und Honza 

1998 bis heute: regelmässiges Training bei sehr guten klassichen Ausbildern: u.a. Piet Evenblij, Kristina Janssen, Nancy Heiber, Nicole Künzel. Pferde ausbilden ist einfach meine Leidenschaft.

2008: mein Jungpferd macht Probleme mit den Hufen. Wurde plattgeschnitten und läuft seitdem dauerfühlig auch auf weichem Wiesenboden, der Sommer ist gelaufen... 1. eigene Hufschuhe -> Easyboot Bare angepasst durch Caro Liebner

2009: mein Jungpferd macht weiter Probleme mit den Hufen: baut nur sehr dünne Hornstrukturen, also beschäftige ich mich andauernd mit diesem nervigen Problem. Ich hab doch ein Dressurpferd gekauft!

Herbst 2009: Beschlagphase (wenn der dann endlich läuft!) mit Duplos bei S. Becker, leider verformten sich die Hufkapseln und Kleist war nach dem 5. Beschlagen völlig platt.  :-(

Frühjahr 2010: Caro klebt das erste Mal Glove-GlueOn mit Equipack CS-Polster, Kleist läuft besser

Frühjahr 2010: Umstieg auf Renegade-GlueOn und aus lauter Verzweiflung teste ich kinesiologisch bis wohin Horn abgetragen werden darf. DAS ERSTE MAL, DASS DER VERNÜFTIG UNTERM REITER LÄUFT!

seit Frühjahr 2010: da die Schalen sich doch hin und wieder lösten, hab ich selbst wieder aufgeklebt. Notgedrungene Erfahrung also mit Vettec Produkten und Sekundenkleber (Hippoblue, GlueOn-Laschen)

Sommer 2010: meine Erfahrung ist gewachsen, neben der Anmeldung an der Schule für gesunde Hufe in Aerzen, zeigt Kleist immer sofort, wenn etwas zu viel für die Hufe war. Dauernd Lederhautentzündung kann nicht gesund sein. 

Herbst 2010: durch das Kleben sind die Wände spröde, also wieder Umstellung auf barhuf mit Paddock-Schuhen, erstmal EasyBoot RX, mit denen ich auch Überlastungen ganz gut auffangen konnte, so dass endlich keine Lederhautentzündungen mehr auftreten mussten. Hufklima ist nicht so dolle in den RX und ich bestell meine ersten Engl-Profi-Schuhe. Das klappt alles super und inzwischen kenn ich meinen Pappenheimer schon recht gut und somit können wir uns wieder Richtung Pferd kann barhuf laufen bewegen.

Winter 2010/2011: Paddockschuhe und zum Reiten musste was anderes her, da sich seine Ballen in den Bare verformten. Da gabs nur eine Lösung, da der Schuh wie eine Sandale geformt sein muss. Also Renegades Gr. 1. Knapp, aber mit Gr. 2 konnte ich nicht dressurmässig reiten. Praktika, Gesundehufe-Fortbildung und Ausbildung, viel gesehen, kein Pferd so schlimm wie meins.

Frühjahr 2011: jetzt mach ich den nur noch allein. Durch kinesiologische Testung ergibt sich, dass Kleist nicht verträgt alle 4 Hufe auf einmal geraspelt zu bekommen. Und da die Maßgabe die noch recht instabilen Vorderhufe sind, richte ich das an denen aus. D. h. die Vorderhufe sollen zart alle 2 Wochen korrigiert werden, die Hinterhufe mache ich in der Woche dazwischen. Es fängt an sich zu stabilisieren. 

ab Frühjahr 2011: Konsequentes Behandeln der Hufe je nach Anforderung zeigt Erfolge. Strahlpilz/-fäule wird mit Frog & Solecare von Absorbine lediglich daran gehindert schlimmer zu werden. Ein besseres Ergebnis zeigt sich mit dem WLD von der-huf.de. Aufbau der Hufe an Wand und Sohle erfolgt mit Huf Stabil Extra von der-huf.de.

2012 wechsel ich zum Health Barrier von Smatcare und seitdem geht es wirklich aufwärts. Wichtig ist wie bei allem den individuell passenden Ansatz zu finden, hier das richtige Mittel. Ein gezieltes Asphalttraining verhilft den Hufen zu mehr Sohlengewölbe, d. h. dass wir davon ausgehen können, dass das Pferd das Hufbein höher in der Hufkapsel aufhängt. Leider ist die Sohle weiterhin rel. empfindlich, er verträgt Druck dort nur schlecht. Besuch der Hufbeschlagtagung in Berlin. 

Sommer Herbst und Winter 2011: es geht aufwärts, mit Hufschuhen reiten, barhuf die Hufe trainieren und barhuf den Rest des Tages leben. Beim Verladen und bei schwierigem Boden, z. B. wenn er gefroren ist, bekommt er seine Engl an.

Herbst 2011: Besuch des internationalen Hufbeschlagforum in Olsberg

2012: Besuch des exclusiven Podiatry-Lehrgangs mit Hans Casteljins und Loic Entwistle www.loic-hufbeschlag.de

05.11.2012: Das erste ernsthafte Training in der Halle ohne Hufschuhe.

15.11.2012: Aufstallen auf Holzpellets und Kleists Hufe zeigen wieder grösseren Zwang. Da Holz hygroskopisch ist entzieht es dem Huf Feuchtigkeit und bei Kleist zeigt sich dann eine viel ungünstigere Hufform. So komme ich dazu den Velvet Barrier von Smatcare auszuprobieren, ausserdem schütze ich Kleists Vorderhufe mit den Engl-Schuhen momentan vor dem Kontakt mit der Einstreu. Da wollte ich ihm was gutes tun, u.a. das Pilzsporen belastete Stroh vermeiden und dann finden die Hufe das doof.

Dezember 2012: Kinesiologische Testung ergibt, dass er keine Hufschuhe anziehen möchte, ich stelle ausserdem um auf Frog & Sole Care von Absobine mit 30min Einwirkungszeit. Nebenbei habe ich durch geringeren ToeRocker die Hufe anscheinend nicht optimal unterstützen können und sie sind wohl auch deswegen wieder auf dem Wege lang-oval zu werden. Zudem habe ich vorne links ein bisschen viel Material genommen und wir sind haarscharf an einem klamm Gehen vorbeigeschrammt. Zum Glück sind die Hufe inzwischen stabil genug *puh*. Das Tolle ist, dass da wieder was nachwächst und dann werde ich wohl erstmal nur Toe- und Trachtenrocker an die Vorderhufe bauen. Er läuft sehr gut und ich reite momentan ausschliesslich barhuf wetterbedingt in der Halle.

Januar bis August 2013: Es geht Kleist sehr gut, also im speziellen mit seinen Hufen. Da ich in Zukunft beschlagen üben möchte, wird er als Übungsobjekt herhalten müssen. Natürlich ist bei seinen Vorderhufen einiges zu beachten, aber ich glaube, dass das alles klappen wird. Es war ein langer und anstrengender Weg bis hierhin (5 Jahre!) und ich musste viel lernen. Zudem bin ich nun in der Lage Hufe besser einzuschätzen und durch meine Geschichte haben in der Zwischenzeit so einige Notfälle den Weg zu mir gefunden.